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Sachsen, Kgr.

Radschloss-Karabiner

Radschloss-Karabiner

der Leibgarde des Kurfürsten Christian I. (Regent 1586-1591), datiert 1588. Glatter Rundlauf mit gestauchter Mündung im Kal. 15mm und Korn in Messing, in der ersten Hälfte achtkantig mit zentraler Kehlung und Messingkimme vor der eingeschlagenen Beschaumarke in Form des sächsischen Wappenschildes und der Datierung "1588". An den Seitenschrägen die eingeschlagenen Meistermarken in Wappenschildform mit Bär (des Dresdner Hans Beyer). Blankes und typisch unverziertes Radschloss mit außenliegendem Rad und halbkugelförmiger Abdeckung, gefedertem Pfannendeckel mit Drücker, Wirbelsicherung mit außenliegender Feder und eisengeschnittenem, graviertem Hahn. Die typisch kantige Vollschäftung aus Nussbaum ist mit den für diesen Karabinertyp typischen Einlagen aus graviertem und geschwärztem Bein versehen. Dargestellt sind seeschlangenartige Fabeltiere, die Kanten und Ränder sind mit dünner Zierleiste eingelegt oder mit Rankenbändern belegt. Der Kolben mit graviertem Beinschuber. Gefingerter Abzugsbügel in Eisen mit seitlich verstellbarem Stecher. Ladestock in Holz mit gravierter Beinspitze. Länge 110cm.
558
II
€ 18.000,00
Partisane der Leibgarde

Partisane der Leibgarde

des Kurfürsten Johann Georg II. von Sachsen (1656-1680). Eisen geschmiedet, breite zweischneidige Stoßklinge mit dem Kursächsischen Wappen und dem Monogramm des Kurfürst Johann Georg II. von Sachsen, Reste der Vergoldung, zwei Schaftfedern. Länge 104cm.
559
II
€ 5.000,00
Spontoneisen mit Blatt, Knebel

Spontoneisen mit Blatt, Knebel

und Tülle des Kursächsischen Regiments "von Löwendal" 1734-1736. Eisen geschmiedet, breite zweischneidige Stoßklinge, bekrönte Chiffre "AR" und Wappen für Friedrich August II. als Kurfürst von Sachsen und König August III. von Polen. Länge 35cm. Feldmarschall Ulrich Woldemar Freiherr von Löwendahl (1700-1755) übernahm 1734 als Regimentschef und Kommandeur das seitherige Infanterie-Regiment "Prinz Gotha". Als von Löwendahl 1736 als General-Feldzeugmeister in kaiserlich-russische Dienste trat, erhielt das Regiment den Namen seines Nachfolgers Graf Sulkowski.
560
II
€ 4.000,00
Partisane der Schweizer Garde,

Partisane der Schweizer Garde,

kursächsisch-polnisch, um 1732, sächsische Hundert-Schweizergarde, Mannschaft. Blattförmige Spitze mit Mittelgrat, flächiger Ansatz in Form eines doppelköpfigen gekrönten Adlers. Die Adlerdarstellung ist sowohl in Eisen geschnitten als auch geätzt. Das von einem Kreis umschlossene Zentrum des Ansatzes wird mehrfach von einem symmetrisch angelegten Muster durchbrochen. Konische Rundtülle mit drei breiten Ringwulsten, zwei Schaftfedern. Länge 61cm. Die Paradewaffe wurde nach 1725 für August II. den Starken (1670-1733), König von Polen und Kurfürst von Sachsen, für die Schweizergarde eingeführt. Vgl. K. Hilbert, Blankwaffen aus drei Jahrhunderten, Berlin 1998, S.129/130. H. Nickel, Unter den gekreuzten Schwertern, Bemerkungen zu den Blankwaffen der kursächsischen Schweizergarde zu Dresden 1656-1814, In: Blankwaffen, 1982, S.169/190.
561
II
€ 5.000,00
Luxussäbel aus dem Besitz

Luxussäbel aus dem Besitz

des Grafen Antoni Pawel von Sulkowsky. Vergoldeter Adlerkopf, Elfenbeingriff beidseitig belegt mit Böhmischen Granaten, fein verzierte Parierstange. Die gekrümmte Stahlklinge mit aufgelegtem Familienwappen der Grafen von Sulkowsky in Silber und vergoldet, umseitig Bandeau in Silber "ALLES FÜR DAS VATERLAND". Die Holzscheide mit prächtiger vergoldeter Montierung, diese fein verziert im Stil des First Empire, belegt mit schwarzem Leder (teils alte Ergänzungen). zwei Bänder mit beweglichen Trageringen. Die Mündung der Scheide mit Hersteller "Rast Fürstenau" (nähe Breslau, Niederschlesien). Länge 98cm. Sensationelle Blankwaffenqualität um 1810.
562
II+
€ 18.000,00
Kartuschkasten

Kartuschkasten

für Offiziere der Feldartillerie, um 1910. Vergoldeter Messingkasten mit glänzendem silbernen Trophäen-Deckelzierrat (teils neu mit rotem Stoff belegt), komplettes zugehöriges Bandelier aus mit rotem Tuch unterlegter Metalltresse, darauf silbernes sächs. Wappenzierrat.
563
II
€ 600,00